Lüneburg. Das ehemalige Gärtnerhaus auf dem Gelände der Psychiatrischen Klinik Lüneburg wurde nach fast 40-jährigem Dornröschenschlaf wachgeküsst: Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ist aus dem tristen Gebäude von 1832 ein modernes Bildungszentrum für die „Euthanasie“-Gedenkstätte geworden.

Zukünftig werden hier angehende Krankenpfleger, Kinder, Jugendliche und Lehrer über die dunkle Vergangenheit informiert, als während der Nazizeit junge Menschen mit Behinderungen in der Lüneburger Kinderfachabteilung getötet wurden.

Am Sonntag wird das Bildungszentrum offiziell eingeweiht. Die Lünepost konnte sich schon jetzt dort umsehen. Was aus dem historischen Gärtnerhaus geworden ist, lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom 29./30. August 2020.