Haus nach Brand nicht mehr bewohnbar

Nur noch Schutt und Asche: Das Feuer hat die Wohnräume in dem Mehrparteienhaus in Lüneburg komplett zerstört. Die Mieter mussten in Notunterkünfte umziehen, die Wohnungen sind unbewohnbar. Foto: be

Lüneburg. Die Lüneburger Feuerwehr musste am Mittwochabend, 1. November, in die Dahlenburger Landstraße/Ecke Kastanienallee ausrücken. Dort hatte ein Anwohner (63) gegen 20.30 Uhr einen Gasofen, den er zuvor noch in der Garage genutzt hatte, kurz im Treppenhaus abgestellt.

Plötzlich gab es eine Stichflamme. Der Mann bemerkte den Brand und schob den Ofen geistesgegenwärtig mit einem Besen nach unten.

Dabei zog sich der 63-Jährige schwere Brandverletzungen im Gesicht zu. Sein Bruder (61) eilte zu Hilfe. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung. Trotz ihrer Verletzungen schafften es die Männer, den Ofen ins Freie zu befördern, wo er ausbrennen konnte.

Doch das Haus stand in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und löschte. Die beiden Brüder kamen ins Krankenhaus. Das Gebäude ist unbewohnbar. Die Stadt organisierte für die Bewohner Ersatzunterkünfte. Ein Hund wurde vom Tierheim in Obhut genommen.

Der Schaden wird auf 130.000 Euro geschätzt. Die Polizei untersucht nun, ob ein technischer Defekt oder eine fehlerhafte Bedienung des Ofens das Feuer ausgelöst hat.