In diesen Tagen sollten eigentlich die Olympischen Spiele 2020 in Tokio laufen. Wegen der Corona-Pandemie ist das weltweit größte Sport-Ereignis jedoch ins kommende Jahr verschoben. Ob es dann stattfinden kann, ist unklar.

Die Lünepost möchte den olympischen Geist jedoch leben lassen. Athleten aus der Region, die schon einmal dabei sein durften, erzählen in der LP von „ihrem“ Olympia. Heute: Ruderin Anja Noske (Foto).

Die LP erreicht die heute 34-Jährige in ihrer neuen Wahlheimat Bremen. Dort sitzt sie aktuell an ihrer Examensarbeit, will Gymnasiallehrerin in Sport und Biologie werden. Parallel hat sie einen Trainerjob beim Bremer Ruderverein von 1882 übernommen.

Von 2001 bis 2006 war Anja Noske für den Ruderclub „Welle“ in Bardowick aktiv, ihren Heimatverein, ehe sie nach Saarbrücken ging und sportlich zur Weltspitze aufschloss.

Die Olympischen Spiele 2012 in London waren ihr sportliches Highlight. „Die Gedanken, was die Teilnahme für mich bedeutet, kamen erst später“, erzählt die Ruderin, „anfangs war ich zu tief in der Vorbereitung.“ Mit ihrer Team-Partnerin Lena Müller hatte sich Anja Noske mit einem Regatta-Sieg in der Schweiz qualifiziert.

Mehr über ihre Erinnerunge an Olympia 2012 erzählt Anja Noske in der LP vom 29. Juli.