Lüneburg. Gut 33 Wochen war das Corona-Impfzentrumin Lüneburg geöffnet – vom 4. Februar bis 24. September. Insgesamt wurden dort mehr als 144.000 Impfungen durchgeführt. Parallel waren mobile Teams u. a. in Altenheimen, Feuerwehr und Schulen sowie an öffentlichen Plätzen unterwegs. Zuletzt sorgten insgesamt 54 Mitarbeiter für routinierte Abläufe – der jüngste 18, die älteste 69 Jahre alt. „Eine Impfaktion dieser Größenordnung gab es vorher nie “, sagt der Leiter des Impfzentrums, Mirko Dannenfeld. „Außerdem habe ich unglaublich tolle Menschen kennenlernen und mit ihnen zusammenarbeiten dürfen.“

Landrat Jens Böther hebt das außergewöhnliche Engagement des Teams hervor: „Der Betrieb des Impfzentrums war aufgrund der häufig geänderten Vorgaben des Landes nicht immer ganz einfach“, sagt der Verwaltungschef. „Dennoch hat das Team aus Angestellten, Ehrenamtlichen und Hilfsorganisationen das Corona-Impfzentrum zu einer zuverlässigen und kompetenten Instanz aufgebaut. Dafür möchte ich allen Beteiligten ausdrücklich danken.“

„Der Blick zurück ist schon sehr spannend“, sagte Dannenfeld am Rande der Aufräumarbeiten. „Zu Beginn war der Andrang groß, der Impfstoff aber knapp. Nun ist es genau umgekehrt: Wir haben die Wirkstoffe, müssen aber viele Menschen noch vom Impfen überzeugen.“ Die können sich in der nächsten Zeit nicht nur bei ihren Hausärzten, sondern auch bei einem der Einsätze der mobilen Impfteams pieksen lassen – denn jede Impfung zählt im Kampf gegen das Coronavirus. Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom Mittwoch, 29. September.