Landkreis. Am späten Donnerstagnachmittag lagen die Abstrichergebnisse vor: Das Corona-Virus konnte bei den Bewohnern eines Seniorenheims im Amt Neuhaus nicht nachgewiesen werden.

Eine Person war von hier zuletzt mit Coronainfektion ins Krankenhaus gekommen. Das ist zunächst eine gute Nachricht, allerdings kann von Entwarnung keine Rede sein: „Unsere Erfahrung zeigt, dass das Virus bei Menschen ohne Symptome meist nicht nachgewiesen werden kann. Das Testergebnis ist also zunächst negativ. Wir haben die Pflegeeinrichtung daher weiterhin ganz eng im Blick, um sofort eingreifen zu können, falls dort jemand Symptome entwickelt“, sagt Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamts. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung beim Pflegepersonal und bei den Bewohnern werden am Karfreitag erwartet.

Unterdessen ist die Zahl der Infizierten im Kreis auf 134 gestiegen. Zwei von ihnen liegen in Kliniken – eine Person in Lüneburg und eine Bewohnerin des Seniorenheimes aus dem Amt Neuhaus in Dannenberg.

Im Streit um den Verkauf von Blumen und Pflanzen auf dem Lüneburger Wochenmarkt gibt es unterdessen eine Lösung: Der Verein Lüneburger Marktbeschicker hat dazu eine Lösung ausgearbeitet, die das aktuell geltende Recht einhält – denn auf dem Wochenmarkt ist vom Land aktuell nur der Verkauf von Lebensmitteln erlaubt, alles andere ist verboten.

Und so wird der Verkauf ab Ostersamstag aussehen: Die Stände der Blumen- und Pflanzenhändler werden nach einem Plan einzeln über die Lüneburger Innenstadt verteilt. So wird gewährleistet, dass die Abstandsregeln zum Infektionsschutz eingehalten werden können und kein direkter Zusammenhang mit dem Lüneburger Wochenmarkt besteht.

 

+++ Meldung vom 4. April +++

Landkreis. Mit Stand vom Samstag liegt die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten im Landkreis Lüneburg bei 118. Im Vergleich zum Vortag bedeutet das eine Steigerung um sechs Betroffene.  Nach Angaben eine Sprecherin sind aktuell erkrankte Personen sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten zuletzt 47 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Der derzeitige Stand zu den Genesungszahlen: Insgesamt haben 60 Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

+++ Meldung vom 2. April +++

Landkreis. Um ältere, pflegebedürftige Menschen besser vor Corona zu schützen, ist seit Donnerstag im Landkreis Lüneburg ein sogenanntes mobiles Diagnosezentrum im Einsatz. Es wurde speziell für  Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie für Menschen, die ambulant durch Pflegedienste versorgt werden, eingerichtet. Betrieben wird es von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen.

Der große Vorteil des mobilen Diagnosezentrums: Weil ein Arzt nun direkt vor Ort auf Corona-Viren testet, müssen die älteren Menschen nicht mehr das Haus verlassen.

Die Abläufe sind wie folgt: Wenn Pflegeeinrichtungen und -dienste bei Bewohnern oder Gepflegten Krankheitssymptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden feststellen, rufen die Mitarbeitenden das Bürgertelefon unter der Nummer 04131 26-1000 an. Über diese Hotline werden alle notwendige Informationen ausgetauscht.

„Die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind in der gegenwärtigen Corona-Situation einem besonderen Risiko ausgesetzt“, erklärt Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales. „Mit dem mobilen Diagnosezentrum haben wir nun eine Möglichkeit geschaffen, sie besser zu schützen und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu entlasten.“

Seit Donnerstag, 2. April, gibt es acht weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis, damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Virus-Infektionen bei 108. Eine erkrankte Person ist in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 49 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Der derzeitige Stand zu den Genesungszahlen: Insgesamt haben 41 Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

 

+++ Meldung vom 1. April +++

Landkreis. Erfreuliche Neuigkeiten gibt es aus dem Lüneburger Kreishaus zu den Genesungszahlen der Corona-Betroffenen: „Inzwischen haben insgesamt 23 Menschen aus dem Landkreis, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Krankheit überwunden“, berichtete Landkreis-Sprecherin Katrin Holzmann am Mittwoch, 1. April.

Drei Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind aktuell in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, davon muss keiner beatmet werden.

Mittwoch wurden drei weitere Corona-Virus-Infektionen im Landkreis bestätigt. Damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle bei insgesamt 100. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Dienstag insgesamt 59 Personen. Deren Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

 

+++ Meldung vom 31. März +++

Landkreis. Am Dienstag, 31. März, gab die Pressestelle des Landkreises Lüneburg 15 weitere bestätigte Corona-Fälle im Kreis bekannt. Damit liegt die aktuelle Zahl der gemeldeten Virus-Infektionen bei 97. Drei erkrankte Personen sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, müssen aber nicht beatmet werden. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten im Verlauf des gestrigen Tages 82 Personen, die Labor-Ergebnisse stehen noch aus. Der derzeitige Stand zu den Genesungszahlen: Insgesamt haben fünf Menschen aus dem Landkreis Lüneburg, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, die Corona-Infektion überwunden.

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus im Landkreis Lüneburg gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

 

+++ Meldung vom 30. März +++

Landkreis: Am Montag, 30. März, wurde eine weitere Corona-Virus-Infektion im Kreis Lüneburg bestätigt. Ein Fall aus den vergangenen Tagen wurde an das Gesundheitsamt eines anderen Landkreises abgegeben, weil die betroffene Person dort wohnt. Damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle weiterhin bei insgesamt 82. Vier Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Aktuell muss keiner beatmet werden.

Scharnebecker Schüler nicht mehr isoliert

Seit dem Wochenende hat die Schulgemeinschaft der Oberschule am Schiffshebewerk wieder ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit: Die meisten der rund 700 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie weiteren Mitarbeitenden der Schule sind inzwischen aus der häuslichen Isolation entlassen. Bei insgesamt zwei Personen aus der Schule fiel der Test auf das Corona-Virus positiv aus. Für sie und ihre Familien gelten eigene Quarantänefristen, abhängig davon wann die ersten Symptome aufgetreten sind.

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus im Landkreis Lüneburg gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

 

+++ Meldung vom 25. März +++

Landkreis. Seit heute (Samstag, 28. März) sind zehn weitere Corona-Virus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 82. Zwei Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg. Aktuell muss keiner beatmet werden.

Gut zwei Wochen, nachdem die erste Infektion mit dem Corona-Virus im Landkreis Lüneburg bestätigt wurde, gibt die Kreisverwaltung eine Zusammenfassung dazu bekannt, wie sich die Fälle in der Bevölkerung verteilen. Von Anfang an wurden alle Fälle erfasst und statistisch ausgewertet: „Es sind wirklich alle Altersschichten bei uns betroffen – vom Kleinkind bis zum über 70-Jährigen“, sagt Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales. „Bisher ist mehr als die Hälfte der bekannten infizierten Personen zwischen 20 und 40 Jahre alt. Jeder fünfte Betroffene ist älter als 50 Jahre alt.“ Die Zahlen im Landkreis Lüneburg entsprechen ungefähr der Altersstruktur der Erkrankten in ganz Deutschland, die das Robert-Koch-Institut erfasst.

Im Lüneburger Klinikum ist das Diagnosezentrum für Corona-Verdachtsfälle eingerichtet. Foto: t&w

Die meisten bekannten Corona-Infizierten leben in der Hansestadt Lüneburg – auf die gut 78.000 Einwohner kommen etwas mehr als 30 Fälle. Alle weiteren Fälle verteilen sich über das gesamte Landkreis-Gebiet von der Heide bis an die Elbe. Das entspricht dem Verhältnis der Einwohnerzahlen. „Wir schauen sehr genau hin, ob sich irgendwo Schwerpunkte ergeben, so können wir wenn notwendig gegensteuern“, erklärt Yvonne Hobro. Bisher lassen sich die Ansteckungswege meist gut nachvollziehen: Infiziert waren am Anfang hauptsächlich Reiserückkehrer, es folgten deren Familien- und Haushaltsangehörige. „Es ist ganz wichtig, dass alle Betroffenen ihre Quarantäne einhalten, nur so können wir die Infektionsketten unterbrechen“, so die verantwortliche Fachbereichsleiterin.

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus im Landkreis Lüneburg gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

 

+++ Meldung vom 25. März +++

Landkreis. Seit heute (Mittwoch, 25. März 2020) sind vier weitere Corona-Virus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 69. Elf Menschen sind momentan im Klinikum Lüneburg, vier davon werden intensivmedizinisch betreut. Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten gestern (24. März 2020) 31 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises. Die Labor-Ergebnisse stehen noch aus.

Die Unsicherheit um das Corona-Virus machen sich in diesen Tagen offenbar auch Betrüger zunutze. Beim Landkreis Lüneburg sind vermehrt Meldungen eingegangen, wonach Unbekannte im Namen des Gesundheitsamtes an den Haustüren Corona-Tests und Atemschutzmasken anbieten. „Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unangemeldet bei jemandem klingelt“, betont die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich. „Niemand aus unserem Haus verkauft irgendwelche Produkte oder führt Corona-Tests durch. Dieses betrügerische Angebot ist reine Geldmache und hat mit gesundheitlicher Vorsorge nichts zu tun.“

Die Polizei rät in diesen Fällen: Lassen Sie sich nicht verunsichern, lassen Sie keine Fremden in die Wohnung und kontaktieren Sie stattdessen die Polizei.

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus im Landkreis Lüneburg gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

 

+++ Meldung vom 23. März +++

Landkreis. Dem Landkreis Lüneburg ist seit Sonntag, 22. März kein neuer Corona-Fall gemeldet worden, damit liegt die aktuelle Zahl der hier bestätigten Corona-Virus-Infektionen weiterhin bei 61.

Drei erkrankte Menschen sind in stationärer Behandlung im Klinikum Lüneburg, befinden sich aber in einem stabilen und nicht lebensbedrohlichen Zustand. Zu der Corona-Entwicklung im Landkreis Lüneburg erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Marion Wunderlich: „Dass wir den gleichen Stand wie gestern feststellen, bedeutet leider keine Entspannung. Der einfache Grund dafür ist, dass sonntags keine Tests durchgeführt werden.“ Diese werden im Laufe des heutigen Tages gemacht, die Ergebnisse liegen voraussichtlich morgen vor.

Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, ist es weiterhin absolut notwendig, das öffentliche Leben herunterzufahren. Das Land Niedersachsen hat deshalb eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach Kontakte zwischen den Menschen deutlich eingeschränkt werden. Dazu gehört auch, dass in der Öffentlichkeit ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Die Allgemeinverfügung im Wortlaut sowie umfangreiche Informationen zum Corona-Virus gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

+++ Meldung vom 22. März

Landkreis. Seit heute (Sonntag, 22. März) sind sieben weitere Corona-Virus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 61.

Gestern (21. März 2020) bekamen 32 Personen über das Bürgertelefon des Landkreises einen Termin zum Test im Diagnosezentrum. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Wie auch in den vergangenen Tagen gilt: Die Getesteten bleiben bis zur Rückmeldung vom Gesundheitsamt in jedem Fall zu Hause. Nur wenn das Ergebnis negativ ausgefallen ist – also keine Infektion vorliegt – wird die Quarantäne aufgehoben.

Auch am Wochenende ist das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg unter der Nummer 04131 26-1000 von 8 bis 18 Uhr erreichbar, um gesundheitliche Fragen rund um das Corona-Virus zu beantworten. Zu den Allgemeinverfügungen rund um die Einschränkung des öffentlichen Lebens geben geschulte Mitarbeiter unter Telefon 04131 26-1005 Auskunft.

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus im Landkreis Lüneburg gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

 

+++ Meldung vom 21. März +++

Landkreis. Am Samstag ist eine weitere Corona-Virus-Infektion bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 54. Im Verlauf des gestrigen Tages (20. März) wurden mehr als 50 Personen im Diagnosezentrum auf das Virus getestet, die Ergebnisse stehen teilweise noch aus. Die Getesteten bleiben bis zur Rückmeldung vom Gesundheitsamt in jedem Fall zu Hause.

Nur wenn das Ergebnis negativ ausgefallen ist – also keine Infektion vorliegt – wird die Quarantäne aufgehoben. Grundsätzlich gilt auch weiterhin der Appell an alle Menschen im Landkreis Lüneburg, möglichst zu Hause zu bleiben. „

Das öffentliche Leben muss heruntergefahren werden. Das ist absolut notwendig, um die Infektionsketten zu durchbrechen und die Schwachen zu schützen“, erklärt dazu Landrat Jens Böther.

Zusätzlicher Hinweis: Menschen, für die die Lüneburger Tafel bisher eine wichtige Anlaufstelle war, bekommen vom Landkreis Lüneburg schnelle und unbürokratische Hilfe. Weil die gemeinnützige Hilfsorganisation aufgrund der Corona-Krise derzeit geschlossen ist, bietet das Sozialamt ab Montag (23. März) Wertgutscheine zur Einlösung in Supermärkten an. Die Gutscheine werden an diejenigen verteilt, die Sozialleistungen vom Landkreis Lüneburg beziehen und einen Tafelausweis besitzen. Bedürftige melden sich bitte beim Landkreis Lüneburg unter der Nummer 04131 26-1244.

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus und zu den aktuellen Entwicklungen im Landkreis Lüneburg gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

 

+++ Meldung vom 21. März, 10 Uhr +++

Scharnebeck. Es gibt einen bestätigten Corona-Fall an der Oberschule am Schiffshebewerk: Bei einer Lehrkraft wurde das Virus nachgewiesen. Vorsorglich wird die Schulgemeinschaft mit rund 600 Schülern sowie 50 Lehrkräften und anderem Personal unter Quarantäne gestellt. Der Landkreis Lüneburg, weshalb die weitreichende Anordnung notwendig ist: „Wie vor knapp einer Woche beim Gymnasium Johanneum handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, mit der wir die Ausbreitung des Virus verzögern wollen“, so Yvonne Hobro, Leiterin des Fachbereichs Soziales.

Was die Nachricht für die Familien bedeutet, erläutert Dr. Marion Wunderlich, Leiterin des Gesundheitsamts: „Sollte Ihr Kind bisher keine Erkältungssymptome zeigen, besteht kein Grund zur Besorgnis. Auch ein Test ist nicht notwendig.“

Zur Erklärung: Ein Corona-Test ist bei gesunden Menschen ohne Symptome nicht sinnvoll, da zu diesem Zeitpunkt kein Erreger nachweisbar ist. „Das heißt: Die Probe würde in jedem Fall negativ ausfallen.“

Sie rät dringend auch den Angehörigen, aufmerksam den Gesundheitszustand zu verfolgen und die Öffentlichkeit zu meiden. Erst wenn das Kind Symptome zeigt, muss das Gesundheitsamt kontaktiert werden – am besten über das Bürgertelefon unter der Nummer 04131 26-1000. Dieses veranlasst anschließend die Durchführung eines Corona-Tests.

Die Quarantäne gilt – sofern keine Symptome festgestellt werden – bis zum 27. März. Eltern sind durch die Schule bereits telefonisch und über die Schulplattform iServ über die häusliche Isolation informiert worden, die Schreiben sind unterwegs. Die Schule bleibt unabhängig vom beschriebenen Fall mindestens bis zum 19. April geschlossen, es kann also auch keine Notbetreuung an der Schule stattfinden. Ansprechpartner für Notbetreuung an Schulen ist die Landesschulbehörde unter Telefon 04131 15-2222.

Wichtige Info: Das Bürgertelefon des Landkreises Lüneburg ist auch am Wochenende in der Zeit von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Bitte haben Sie Verständnis für Wartezeiten, da sich die Mitarbeitenden mit jedem individuellen Anrufer bestmöglich auseinandersetzen. Die Telefonnummer lautet: 04131 26-1000. Fragen und Antworten sowie umfangreiche Informationen zum Corona-Virus gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

 

+++ Meldung vom 20. März +++

Landkreis. Seit heute, Freitag, sind acht weitere Corona-Virus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 53. Im Verlauf des gestrigen Tages (19. März) wurden mehr als 40 Personen im Diagnosezentrum auf das Virus getestet, die Ergebnisse stehen teilweise noch aus.

Wie auch in den vergangenen Tagen gilt: Die Getesteten bleiben bis zur Rückmeldung vom Gesundheitsamt in jedem Fall zu Hause. Nur wenn das Ergebnis negativ ausgefallen ist – also keine Infektion vorliegt – wird die Quarantäne aufgehoben.

Fragen und Antworten sowie umfangreiche Informationen zum Corona-Virus gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

 

+++ vorherige Meldung vom 19. März +++

Landkreis. Seit heute, Donnerstag, , sind drei weitere Corona-Virus-Infektionen bestätigt, damit liegt die aktuelle Zahl der im Landkreis Lüneburg gemeldeten Fälle nun bei insgesamt 45.

Im Verlauf des gestrigen Mittwoch wurden rund 60 Personen im Diagnosezentrum auf das Virus getestet, die Ergebnisse stehen teilweise noch aus. Wie auch in den vergangenen Tagen gilt: Die Getesteten bleiben bis zur Rückmeldung vom Gesundheitsamt in jedem Fall zu Hause. Nur wenn das Ergebnis negativ ausgefallen ist – also keine Infektion vorliegt – wird die Quarantäne aufgehoben.

Gleichzeitig weist der Landkreis Lüneburg darauf hin, dass Menschen, die den Rettungsdienst rufen, wichtige Informationen bereithalten sollten: „Wenn Sie aus welchen Gründen auch immer den Notruf wählen, benötigen die Kollegen unbedingt Informationen zu einem möglichen Corona-Verdacht beziehungsweise Corona-Fall“, erklärt Mirko Dannenfeld, Fachdienstleiter Rettungsdienst im Landkreis Lüneburg. Das sei dringend notwendig, um eine Ansteckung der Ärzte und Sanitäter zu vermeiden. „Die Kollegen müssen geschützt werden, auch weil sie unser Gesundheitssystem in dieser schwierigen Situation aufrecht erhalten“, so Mirko Dannenfeld.

Deswegen sollen sich die Patienten mit folgenden Fragen auseinandersetzen, um dem Rettungsdienst gegebenenfalls wichtige Informationen mitteilen zu können:

  • Stehen Sie derzeit in häuslicher Quarantäne?
  • Haben Sie sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten?
  • Hatten Sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer positiv auf das Corona-Virus getesteten Person?
  • Hatten Sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einem Corona-Verdachtsfall?
  • Leiden Sie an Erkältungssymptomen, auch wenn diese gar nicht der Auslöser Ihres Notrufes sind?

Umfangreiche Informationen zum Corona-Virus und zu den aktuellen Entwicklungen im Landkreis Lüneburg gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.

 

+++ vorherige Meldung vom 18. März +++

Lüneburg. Seit dem heutigen Mittwoch sind 16 weitere Corona-Virus-Infektionen bestätigt, das sind nach Angaben der Landkreis-Pressestelle insgesamt 42 bestätigte Fälle in Stadt und Kreis Lüneburg.

Einen Termin zum Test im Diagnosezentrum erhielten am Dienstag 62 Personen über das Bürgertelefon. Das Gesundheitsamt informiert alle Getesteten telefonisch über ihr Ergebnis, sobald dieses vorliegt. „Das kann in Einzelfällen auch länger als einen Tag dauern. So lange müssen alle Getesteten weiter ihre Quarantäne einhalten“, betont eine Sprecherin.

Das Gesundheitsamt bittet alle Betroffenen um Geduld: „Wir bitten Sie dringend, von Anrufen beim Gesundheitsamt abzusehen. Zusätzliche Anfragen verursachen nur längere Wartezeiten, eine schnellere Auskunft gibt es dadurch nicht“, sagt Yvonne Hobro, Fachbereichsleiterin Soziales. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten alle Fälle so schnell wie möglich ab.“ Sobald das Testergebnis da ist, ruft das Gesundheitsamt den Patienten an. Das Klinikum und das Diagnosezentrum erteilen keine Auskunft zu Testergebnissen.

Fragen und Antworten sowie umfangreiche Informationen zum Corona-Virus gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/corona.