Jetzt offiziell: LSK zieht nach Neetze!

Auf eine gemeinsame Zukunft: Die Präsidenten Sebastian Becker (l.) vom LSK und Uwe Putensen vom TuS Neetze unterzeichneten jetzt die Verträge. Foto: LSK

Lüneburg/Neetze. Jetzt steht es fest: Ab dem 1. Juli dieses Jahres und damit zu Beginn der neuen Saison wird der Fußball-Regionalligist Lüneburger SK Hansa im Jahnstadion in Neetze auflaufen. Das gab der LSK am Freitag, 1. Februar, in einer Pressemitteilung bekannt. Damit bestätigt der Klub den Bericht der LÜNEPOST vom vergangenen Mittwoch.

Auf ein Abkommen, das für zwei Spielzeiten und damit bis Ende Juni 2021 gilt, haben sich nun LSK, TuS Neetze und die Gemeinde Neetze geeinigt. Die Präsidenten der beiden Vereine, Sebastian Becker vom LSK und Uwe Putensen vom TuS, haben die Verträge unterzeichnet.

„Die Gespräche waren von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt“, freut sich LSK-Boss Becker. Wie die LP berichtet hatte, sind die Lüneburger in der Vergangenheit schon häufiger für die Saison-Vorbereitung in Neetze zu Gast gewesen. „Dabei sind wir immer sehr freundlich aufgenommen worden“, betont Sebastian Becker.

So wie wohl auch jetzt: „Für uns ist es selbstverständlich, einen anderen Verein in einer schwierigen Situation zu unterstützen“, sagt TuS-Präsident Uwe Putensen. Die Chemie zu den Verantwortlichen des LSK stimme und der Regionalligist habe sich in Neetze immer „vorbildlich präsentiert“.

Zuvor hatten die Verantwortlichen noch mit August-Wilhelm Winsmann, dem Sicherheitsbeauftragten des Niedersächsischen Fußball-Verbands (NFV) vor Ort in Neetze die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen besprochen. Die seien für den LSK überschaubar, erklärt Klub-Sprecher Jens-Peter Hecht: „Das Meiste ist an den Sülzwiesen schon vorhanden und muss im Sommer nur noch nach Neetze transportiert werden.

Außerdem verschafft sich der LSK Zeit für seine Stadion-Pläne, da der Vertrag mit dem TuS Neetze gleich über zwei Spielzeiten läuft.

Man befinde sich zwar „in finalen Gesprächen“, sagt Hecht. Es seien aber noch „Abstimmungen mit unterschiedlichen Stellen“, nötig. „Die werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen“, so der LSK-Sprecher.