Jetzt schreibt Robby

Zu seinem 50. Geburtstag hat Tierärztin Dr. Alexandra Dörnath ein Buch über den Zirkusaffen Robby geschrieben, der bei Zirkusdirektor Klaus Köhler lebt. Foto: sst

Lüneburg/Celle. Es war ein Fall, der zu Herzen ging: Nach Jahrzehnten im Zirkus wollten Tierrechtler 2018 erreichen, dass Schimpanse Robby seinen Lebensabend in einer Auffangstation in Holland verbringt. Besitzer und Zirkusdirektor Klaus Köhler wollte das nicht. Er hatte Robby schon 1974 aufgenommen und mit den Jahren war der Schimpanse zu einem vollwertigen Familienmitglied geworden.

Robby wuchs mit den Köhler-Kindern auf, saß morgens ganz selbstverständlich mit am Frühstückstisch. Sein Ziehvater hatte Angst um „seinen“ Schimpansen. Er war sicher: „Muss Robby seine gewohnte Umgebung verlassen, stirbt er an gebrochenem Herzen.“ Die Richter am Lüneburger Oberverwaltungsgericht gaben dem Oberhaupt des Circus Belly recht. Der Affe durfte bleiben. Erleichtert und unter Tränen trat Klaus Köhler danach vor die vielen Fernsehkameras. Auch die Lünepost berichtete damals ausführlich.

„Dort geht es ihm gut“, sagt Tierärztin Dr. Alexandra Dörnath. Zu Robbys 50. Geburtstag hat sie seine Biografie geschrieben – in der auch LP-Tierexpertin Simone Steinbrenner zu Wort kommt. Mehr zum Buch lesen Sie in der Lünepost vom 15. Dezember 2021.