Neuhaus. Seit 1973 ist Emil Höltig durchgehend Kunde bei der Deutschen Telekom. Das will er auch bleiben, als er mit seiner Frau Petra von Hittbergen ins Amt Neuhaus umzieht. Der Bau des neuen Zuhauses verläuft reibungslos – doch dann passiert der Telekom ein „Fehler im Auftragsmanagement“.

Dieser hat für die Höltigs fatale Folgen: Monatlich tritt das Ehepaar in Vorkasse – jedoch ohne Nutzen.

Erst kann der Anschluss nicht gelegt werden, dann sei keine Leitung frei, heißt es. Unzählige Stunden verbringen die Höltigs in der Warteschleife der Telekom-Hotline – natürlich vom Handy aus, denn das Festnetz-Telefon ist nach wie vor tot.

Bei jedem Anruf bekommen sie am Ende etwas anderes zu hören. Unter anderem erklärt eine Telekom-Mitarbeiterin: „Bevor eine Leitung frei wird, muss sich jemand abmelden oder sterben!“

Verzweifelt wenden sich die Senioren an die LÜNEPOST, die bei der Telekom nachhakt, wie es zu einer solch makabren Äußerung kommen konnte. Antworten lesen Sie in der LP-Ausgabe vom 16./17. März 2019.