Hohnstorf/Lauenburg. Die Note 4,0 ist in der Schule immerhin noch ausreichend. Erhält allerdings eine Brücke die Zustandsnote 4,0, dann ist das schon ungenügend. Es bedeutet, dass das Bauwerk in einem äußerst schlechten Zustand ist und dass dringend Handlungsbedarf besteht. So ist es auch bei der Elbbrücke, die Hohnstorf in Niedersachsen und Lauenburg in Schleswig-Holstein verbindet. Fahrzeuge, Bahnen, Radfahrer und Fußgänger sind auf der rund 70 Jahre alten Brücke unterwegs. Aus Sicherheitsgründen gilt für den Verkehr Tempo 30. Fest steht: Eine neue Brücke muss her.

Im Auftrag des Bundes planen die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein nun den Bau einer neuen Brücke für den Straßenverkehr. Auf der bestehenden Brücke, die saniert wird, sollen künftig Züge, Radfahrer und Fußgänger unterwegs sein. Doch so ein Mammutprojekt muss gut geplant sein. Um die Öffentlichkeit frühzeitig an den Planungen zu beteiligen, luden die zuständigen Verkehrsminister, Dr. Bernd Buchholz aus Schleswig-Holstein und Dr. Bernd Althusmann aus Niedersachsen, zu einer Informationsveranstaltung ein. Britta Lüth vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Schleswig-Holstein gab einen Überblick über den ersten Stand der Dinge des Projekts, das mindestens zehn Jahre in Anspruch nehmen wird.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom Wochenende, 21/22. November.