Lüneburg. Die Zahl der Menschen, die sich in Lüneburg keine Wohnung leisten können, steigt: „Aktuell sind etwa 100 alleinstehende Personen ohne Wohnung, vor vier Jahren waren es noch 30“, sagt Michael Elsner, Vorstand des Lebensraums Diakonie, der in Lüneburg Obdachlose unterbringt.

Corona könnte die Situation noch verschärfen. „Allerdings gibt es dafür noch keine belegbaren Zahlen. Das lässt sich erst im nächsten Jahr ablesen“, sagt Elsner. Für den angespannten Wohnungsmarkt in Stadt und Landkreis seien viele Ideen nötig. Es fehlen vor allem kleine Appartements für Alleinstehende.

Ein weiteres Problem: „Vermieter sind skeptisch, an Obdachlose zu vermieten“, weiß Elsner aus Erfahrung. Dabei sei die Diakonie bei der Mietzahlung absolut zuverlässig.

Um Wohnraum zu schaffen, arbeite Elsner und Kollegen an vielen Plänen. Mehr steht in der LÜNEPOST vom 21. April. Hier geht’s zur E-Paper-Ausgabe.