Lebensmüde? Viele radeln ohne Licht!

Risiko-Radler: Dieser junge Mann war einer von vielen, die Montagabend ohne Licht auf der Uelzener Straße in Lüneburg unterwegs waren. Der Pkw-Fahrer dahinter hat den „Blindfahrer“ gerade noch erkannt und weicht im letzten Moment aus. Foto: sst

Lüneburg. „Das sind doch potenzielle Selbstmörder!“ Manfred Martens kann kaum glauben, was er da jeden Abend in der Uelzener Straße sieht ­ – besser gesagt: nicht sieht.
Wenn der Manager des MTV Treubund Lüneburg nach Feierabend mit dem Auto vom MTV-Platz auf die Straße fährt, dann schießen die Radfahrer in der Dunkelheit im „Blindflug“ an ihm vorbei.

„Jede Menge Studenten sind von der Leuphana Universität in die Stadt unterwegs – gefühlt die Hälfte ohne Licht! Dabei haben viele batteriebetriebene Stecklichter. Wollen die Strom sparen oder was?“, fragt sich Martens.

Dabei sei die Verkehrslage in der Uelzener Straße besonders gefährlich, so der MTV-Manager, weil die Radler in Richtung Stadt auf einem abgetrennten Streifen auf der Straße fahren und unzählige Autos am Rand ein- und ausparken.

Die LÜNEPOST sah sich die Lage vor Ort an – wurde dabei bepöbelt – und sprach mit der Polizei über die „Selbstmörder auf zwei Rädern. Mehr in der LP-Ausgabe vom 8. November.