Lebte ein Serienmörder in der Vrestorfer Heide?

In diesem Haus wohnte der mutmaßliche Mörder bis in die 90er Jahre. Foto: bec

Lüneburg. Kommt der schlimmste Serienmörder Norddeutschlands aus Lüneburg? Diese Frage beschäftigt seit Tagen Medien im ganzen Land. Kurt-Werner W. soll zwischen 1969 und 1989 für bis zu sieben Morde in der Region verantwortlich sein, schreibt die Hamburger Morgenpost.

Die Polizei bestätigt das zwar nicht – die Ermittlungen laufen jedoch auf Hochtouren und sollen zumindest in einem Fall schon Ergebnisse gebracht haben. Auch die immer noch ungeklärten Göhrde-Morde werden neu unter die Lupe genommen.

Die LÜNEPOST hat sich auf die Spuren des Mannes gemacht, der sich 1993 in einer Gefängnis­zelle erhängt hatte, nachdem er wegen eines anderen Verbrechens festgenommen worden war.

Sein ehemaliges Wohnhaus in der Vrestorfer Heide liegt idyllisch am Waldrand. Doch mit der Ruhe ist es vorbei: „Hier ist ständig die Polizei unterwegs“, berichten Nachbarn.

Der jetzige Besitzer hatte das Haus einst von der Witwe des Verdächtigen gekauft, ist laut Nachbarn erst einmal auf die Kanaren geflogen. Mehr zu den Mordermittlungen steht in der LP vom 1. Juni 2016.