Lüneburg. Weißer Kies, graue Kantsteine, keine Blume, höchstens ein exotischer Bonsai – sogenannte Schottergärten sind auf dem Vormarsch. Einmal gestaltet, gelten sie als pflegeleicht.

Als „Gärten des Grauens“ werden diese Schotterflächen auch gerne in den sozialen Netzwerken angeprangert. So manch einen stört die Optik, doch das größere Problem ist, dass diese tristen Kiesgärten keinen Lebensraum für Insekten oder Vögel anbieten.

Um diese Entwicklung zu stoppen, will die Stadt Bremen im Mai ein entsprechendes Gesetz verabschieden: Die Stadt plant ein sogenanntes „Ortsgesetz über die Begrünung von Freiflächen und Flachdachflächen“. Es sieht vor, dass das Außengelände begrünt oder bepflanzt werden sollen, große Steinbeete sind dagegen nicht mehr erlaubt.

Ob ein solches Gesetz auch für Lüneburg in Planung ist und wie sich Gärten pflegeleicht und dennoch insektenfreundlich gestalten lassen, erfahren Sie in der LÜNEPOST vom Mittwoch, 10. April.