Lüneburg/Berlin. Rolle rückwärts in der Hauptstadt: Nach massiver Kritik an den beschlossenen Oster-Ruhetagen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Regelung wieder gekippt. Wie der Spiegel am Vormittag berichtete, bezeichnete Merkel ihre Entscheidung als ihren Fehler: „Wenn möglich, muss man ihn noch rechtzeitig korrigieren. Ich glaube, das ist noch möglich.“ Sie wolle nun die Menschen im Land um Verzeihung bitten.

+++ Das war die ursprüngliche Meldung +++

Lüneburg/Berlin. Es war wieder ein hartes Stück Arbeit, bis sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto) und die Regierungschefs der Länder in der Nacht zu Dienstag auf eine gemeinsame Richtung einigen konnten. Am Ende setzte sich die Hartnäckigkeit der Kanzlerin gegen eher lasche Pandemie-Ideen mancher Ministerpräsidenten durch.

Denn klar ist: Die Coronazahlen sind wieder viel zu hoch, die dritte Welle ist in vollem Gange.

Damit Ostern nicht zum Superspreader wird, soll es wieder deutliche Kontakteinschränkungen geben. Und: Gründonnerstag wird zum zusätzlichen Lockdown-Tag, ebenso der Karsamstag. Wie an einem „richtigen“ Feiertag haben Büros, Fabriken und Geschäfte geschlossen. Nur Impf- und Testzentren bleiben geöffnet. Zudem ist der u. a. von Niedersachsen favorisierte Weg, Osterurlaub zumindest innerhalb des eigenen Bundeslandes zu erlauben, komplett vom Tisch.

Ansonsten ändert sich für Stadt und Landkreis Lüneburg gar nicht so viel. Einkaufen per „Click & Meet“ im lokalen Handel bleibt gemäß der aktuellen Corona-Regeln erlaubt, Friseursalons bleiben geöffnet, Buchhandlungen ebenfalls. Bis 18. April soll diese Lockdown-Phase dauern.