LP-Reporter Ben auf Tuchfühlung bei den Keilern

Der neue „Keiler“: LP-Reporter Ben Boles (hinten, l.) trainierte eine Einheit lang mit den Football-Spielern der Lüneburg Razorbacks von der Lüneburger SV mit. Foto: Nico

Von Ben Boles

Lüneburg. Manchmal hat man aber auch komische Einfälle. Da wollte ich eigentlich nur über den Saison-Auftakt des Lüneburger Football-Teams „Razorbacks“ (frei aus dem Englischen: Wildschweine) schreiben, doch dann überkam mich der Gedanke, dass die Geschichte viel spannender würde, wenn ich gleich ein ganzes Training bei den Jungs mitmache.

Chef-Coach Mark Düffert fand die Idee klasse. Doch auf dem Weg zum Platz der Lüneburger SV, der Heimat der Razorbacks, wird mir doch ein wenig mulmig. Ob ich wohl rechtzeitig für die Moderation der nächsten LÜNEPOST-Karaoke-Quali wieder aus dem Krankenhaus raus bin? Doch was tut man nicht alles, um in der Zeitung zu stehen …

Immerhin: Die Begrüßung ist ausgesprochen freundlich. Nach einem kurzen Plausch mit Dajana Weber, die sich bei den LSV-Footballern um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert, bekomme ich die unbedingt notwendigen „Pads“ zum Schutz für Schulter und Oberkörper. Und einen Helm, der ganz schön Gewicht hat und richtig stramm gezurrt wird. Da wackelt keine Perücke drunter.

Und schon stehe ich auf dem Platz und darf mich im „Eierfangen“ üben.

Zehn Schritte muss ich geradeaus laufen, dann im 70-Grad-Winkel links einbiegen, der Quarterback wirft das eiförmige Spielgerät – und ich fange. Läuft!

Das ist ja leichter, als ich dachte. Dachte ich. Dann kommt das Kommando: „Lauf einfach geradeaus und ich schick‘ dir die ‚Pille‘ in den Lauf.“

Was sonst noch beim Training mit den Razorbacks passierte, steht in der LÜNEPOST-Ausgabe vom 2. Mai 2018.