LSK: Der Millionen-Poker

Das Sportgelände des Lüneburger SK in Wilschenbruch muss verkauft werden, um die 1,26 Millionen Euro Vereinsschulden zu tilgen – das haben (fast) alle beim LSK eingesehen. Womit die Verantwortlichen beim Fußballklub aber überhaupt nicht einverstanden sind, das ist die Verteilung der 4,05 Millionen Euro, die beim Verkauf des Geländes herausspringen.

Bisher hieß es: rund 1,5 Millionen Euro für die Stadt Lüneburg, denen rund 19.000 Quadratmeter vom Gelände gehören, und rund 2,5 Millionen an den LSK bzw. die Gläubiger.

Doch gegen diese Rechnung hat der LSK jetzt Anwälte in Marsch gesetzt. Denn der Verein ist sicher, dass ihm eine viel höhere Summe zusteht.

Die LÜNEPOST fragte LSK-Vizepräsident Jörg Harder nach Gründen für diese Forderung, sprach mit Anwalt Sebastian Jäkel und fragte bei der Stadt Lüneburg nach, wie sie zum LSK-Vorstoß steht. Angtworten gibt’s in der LP vom 7. August 2013.