Lüneburg/Neetze. Es war nicht immer schön, was Fußball-Regionalligist Lüneburger SK in den ersten vier Partien der neuen Saison gezeigt hat. Aber es war effektiv. Auch am vergangenen Wochenende sahen rund 500 Fans im Neetzer Jahnstadion eher ein mühevoll erkämpftes als ein souverän verdientes 1:0 gegen Altona 93.

Egal wie, die Punkte blieben beim LSK, der jetzt mit zehn Zählern auf Platz 2 der Tabelle steht.

Am Sonntag, 4. Oktober, tritt der Überraschungszweite beim Überraschungsdritten, dem Aufsteiger Teutonia 05, an. Bereits am Mittwoch, 7. Oktober, gibt‘s das nächste Heimspiel: Weil es auf dem A-Platz in Neetze kein Flutlicht gibt, wird die Partie gegen Eintracht Norderstedt schon um 16.30 Uhr angepfiffen.

Einer der Garanten für die Serie des LSK ist Tomek Pauer.

Der 26-Jährige gehört bei den Lüneburgern schon zu den „alten Hasen“. Von seiner Position im zentralen Mittelfeld aus leitet er die jungen Spieler um sich herum, verteidigt hinten mit, wenn der Gegner drückt – und machte in den beiden jüngsten Spielen zwei wichtige Tore.

So trug Pauer wesentlich zum erfolgreichen Saisonstart bei, mit dem er selbst aber nicht gerechnet hatte: „Wir haben eine junge Mannschaft mit vielen Neuen“, sagt der Mittelfeldmotor, „unser Vorteil ist vielleicht, dass wir ein paar Eckpfeiler halten konnten, die viel Erfahrung mitbringen.“ Neben sich selbst zählt er vor allem Kapitän Lukas Pägelow, aber auch Stefan Wolk, Marian Kunze oder Bastian Stech dazu.

Die Erfahrenen sollen aber nicht nur den Talenten helfen: „Ich versuche auch immer wieder Ruhe ins Spiel zu bringen, wenn es hektisch wird“, erklärt Pauer. Was er über die kommenden Aufgaben sagt, steht in der LÜNEPOST vom 2. Oktober 2020.