Lüneburg. Sommer, Sonne, Livemusik: Spätestens am kommenden Wochenende ist Lüneburg wieder richtig in seinem „alten“ Kulturleben angekommen. Am Samstag, 28. Mai, steigt wie berichtet die erste „Nacht der Clubs“ seit Corona. Bei einer etwas anderen Pressekonferenz stellte das Stadtmarketing-Team jetzt die Nacht der Livemusik und auch gleich noch das Programm von „Lüneburg feiert“ vor. „Im Februar hätte ich nicht gedacht, dass wir dieses Jahr noch zwei Events dieser Größenordnung haben werden“, berichtete Marketing-Chefin Melanie-Gitte Lansmann.

Doch der Reihe nach: Zwölf Livebands in ebensovielen Locations werden kommenden Samstag aufspielen. Besucher kommen mit einem Ticket zu allen Konzerten. Der Vorverkauf läuft u. a. im Service-Center des Medienhaus Lüneburg. Erstmals gibt es auch Open-Air-Locations im Mälzer und in Schröders Garten sowie ein nachhaltig gefertigtes T-Shirt als Clubnacht-Merchandise. Als Musiker dabei sind u. a. C-Mitte, Ayu, Neugierig, Soltoros und Maroon to Black. Drei Wochen nach der „Nacht der Clubs“ wird in der Stadt vom 17. bis 19. Juni drei Tage lang gefeiert. Das ehemalige Stadtfest heißt zwar nicht mehr Stadtfest, sondern „Lüneburg feiert“, das Programm ist allerdings recht ähnlich.
Neu ist der kulinarische Schwerpunkt des Vereins der Lüneburger Gastronomen rund um eine Singer-Songwriter-Bühne. Dazu gibt es eine Beach-Area vor der IHK, ein eher auf jüngeres Publikum ausgerichtetes Programm im Glockenhof und die modernes Plattdeutsch-Stunde.

Die Schausteller wurden vom Marktplatz in die Bäckerstraße und auf den Platz Am Sande umgesetzt. Hier soll wieder das altbekannte Stadtfest-Flair herrschen mit Bier, Bratwurst und Bands. Die Stimmung wird aber auch rüberschwappen auf den Markt, denn ganz ohne Bierbuden und große Bühne geht es auch dort nicht. Niteclub und die Musiker der „1st Class Session“ sollen für etwas gemäßigte Klänge sorgen. Lauter und gerne auch etwas derber wird‘s vor der Lünepost am Sande: Hier bespielen alte Stadtfest-Schlachtrösser wie Neugierig oder Deputyz Reloaded die Hauptbühne. Dazu kommen u. a. Denmantau aus Hamburg mit ihrem hochkarätigen „Trumpet Rock“. Eine Kostprobe ihres Könnens gab die international gefeierte Band bei der Pressekonferenz im Mälzer. Das machte Lust auf mehr!

Fast drei Jahrzehnte lang war die Lünepost-Karaoke das krönende Finale eines jeden Stadtfestes. Auch „Lüneburg feiert“ wird mit den Auftritten singender „Amateure“ beendet. Bei den „Lünepost-Karaoke-Allstars“ sind Sonntag ab 18 Uhr noch einmal viele Gewinner vergangener Jahre dabei – und Teilnehmer, deren Auftritte im Gedächtnis blieben.
Nicht vergessen wird diese Show sicher ein heute noch namenloser junger Sänger – oder eine Sängerin. Denn einen der Startplätze bei den „Karaoke-Allstars“ haben wir für den Gewinner oder die Gewinnerin der „Kinder-Karaoke“ am Auftakttag reserviert. Das Lüneburger City-Management unterstützt diesen Programmpunkt mit vielen Preisen: „Denn die Kinder waren es, die in der langen Corona-Zeit am meisten verzichten mussten“, sagte LCM-Vorsitzender Heiko Meyer.