Lüneburg. Mit insgesamt 19 Tagesordnungspunkten ist die Lüneburger Ratssitzung am Donnerstag, 3. November (17 Uhr), im Kulturforum auf Gut Wienebüttel eine eher überschaubare Veranstaltung. Brisanz verspricht aber die zu erwartende Diskussion über eine mögliche Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in Lüneburg. Damit möchte die Stadt Energiekosten einsparen.

Wunsch der Verwaltung laut Ratsvorlage: Man sollte die Laternen nachts nicht komplett abschalten. Technisch ist es zwar möglich, von 1 Uhr bis 5 Uhr die Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet voll abzustellen. Bei Umstellungskosten in Höhe von rund 15.000 Euro ließen sich so im Jahr 230.000 Euro sparen. Doch die Gefahren vor allem in Sachen Verkehrssicherheit seien zu groß.

Die Verwaltung plädiert stattdessen dafür, das Licht nachts nur abseits der Hauptverkehrsstraßen und Gefährdungsstellen in Teilen auszuknipsen. Das ließe sich allerdings nicht von jetzt auf gleich umsetzen: Vorbereitungen und Umstellung sollen zehn Monate dauern. Bei deutlich höheren Umstellungskosten von 200.000 Euro ließen sich später pro Jahr 170.000 Euro an Energiekosten sparen. Diese Variante ist nach Meinung der Verwaltung trotz Mehraufwand und höherer Investitionskosten aus wirtschaftlichen und Sicherheitsaspekten die bessere Wahl.

Doch was hält die Polizei von der Abschaltung von Straßenlaternen? Und wie haben andere Städte entschieden? Das lesen Sie in der Lünepost vom 2. November.