Amelinghausen. „In den letzten sieben Jahren habe ich mehr als 65 übel zugerichtete Igel aufgenommen“, erzählt Ralf Götting und zeigt dabei auf den verletzten Igel „Max“ auf dem Behandlungstisch vor ihm. Dem kleinen Wildtier wurden von einem Rasen-Mähroboter der rechte Kiefer und Teile der Stirn regelrecht abgeschnitten. Schwerst verletzt wurde Max gefunden und auf Göttings Rettungsstation in Amelinghausen gebracht.
In der „Kleinen Igelhilfe“, die Götting gemeinsam mit Igel-Expertin Antje Fabrizius-Voigt und anderen Unterstützern betreibt, werden jetzt im Frühjahr wieder häufig Opfer von Mährobotern und Kanten-Freischneidern behandelt. „Wir geben unser Bestes, wollen jedem verletzten Igel eine Chance geben“, sagt der Tierschützer. Bei Max, erzählt er, hatten sich schon Maden in den Wunden eingenistet und Insekten ein Auge regelrecht zerstört. Mittlerweile geht es dem Tier aber wieder recht gut, es soll in Kürze ausgewildert werden. Doch trotz allen Einsatzes, auch von Dr. Katharina Rempel aus der Lüneburger Tierklinik, schafft es nicht jeder Igel.

Den ganzen Beitrag und wie Unfälle dieser Art verhindert werden könnten, lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom Wochenende, 21./22. Mai