Lüneburg. „Big Brother is watching you“ – vor 73 Jahren brachte George Orwell den legendären Roman „1984“ heraus. Auch heute ist Orwells Dystopie noch aktuell. So fühlen sich in Lüneburg manche Kunden und Passanten von einem neu installierten System ausspioniert.

Wie berichtet, lässt die Hansestadt in der Fußgängerzone Lasergeräte anbringen, um die Kundenströme zu dokumentieren. Mit den gewonnenen Daten will man
z. B. neue Pächter für leerstehende Geschäfte finden oder den Erfolg von Veranstaltungen messen. Installation und Betrieb im laufenden Jahr zahlt zu 100 Prozent das Bundeswirtschaftsministerium.

Einige Kunden befürchten, dass nicht nur die Zahl der Passanten, sondern viele sensible Daten mehr ausgewertet werden. Was die Stadt dazu sagt, lesen Sie in der Lünepost vom 8. Juni 2022.