Lüneburg. Als im September 2018 in Bremervörde der weltweit erste Wasserstoffzug seinen Betrieb aufnahm, herrschte im kleinen Örtchen ein sprichwörtlich „großer Bahnhof“.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann aus Heiligenthal war einer der ersten, die mit dem von Alstom in Salzgitter gebaute „Coradia iLint“ fahren durften. Der Zug hat Brennstoffzellen an Bord, die Wasserstoff und Sauerstoff in Strom umwandeln und so den Schadstoffausstoß auf Null reduzieren.

Wenn es nach der Kreistags-SPD geht, dann rollen die himmelblauen Züge bald auch im Landkreis Lüneburg. Nach Dannenberg, Bleckede und Amelinghausen könnten Wasserstoffzüge eingesetzt werden. Statt stinkender Dieselwolken würde auf den Strecken ohne Stromleitungen dann nur noch harmloser Wasserdampf in die Luft geblasen.

Die SPD will aber noch mehr: So soll an den Gleisen bei Melbeck auch noch eine Wasserstoff-Tankstelle entstehen. Mehr steht in der LÜNEPOST vom 2. März