Lüneburg. Mit einem Beil und einem Kuhfuß tötete Albrecht B. im Dezember eine 56-Jährige vor deren Haus in Wieren bei Uelzen. Die Tochter des Opfers hatte den Mann zuvor zurückgewiesen und wegen Stalkings angezeigt.

Weil viele Angehörige als Nebenkläger auftraten, war im Lüneburger Landgericht nicht genug Platz für die Verhandlung – das Gericht zog um ins Lüneburger Bergström-Hotel.
Im Laufe des Verhandlung wurde immer klarer, was Gutachter Dr. Reiner Friedrich diagnostiziert hatte: Der Täter hat eine Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen Elementen. So schilderte z. B. ein Kriminalbamter aus Uelzen: „B. saß nach der Tat auf der Treppe des Hauseinganges. Er war ruhig, man hatte den Eindruck, er habe seine Arbeit erledigt.“ Er habe keinerlei Regungen gezeigt. „Nur, wenn neue Kollegen dazukamen, zeigte er ein leichtes Schmunzeln.“

Auch vor Gericht zeigte Albrecht B. keine Regung. Obwohl Bewegendes ans Licht kam. den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom Wochenende, 8./9. Mai. Der Mordprozess wird am heutigen Montag, 10. Mai, fortgesetzt.