Nahverkehr ohne KVG?

Wenn es nach einigen Kreistagsmitgliedern geht, könnte das Busunternehmen KVG bald abgelöst werden. Foto: be

Überfüllte Schulbusse auch in der Coronazeit, ständig Verspätungen und Ausfälle, dazu Linienbusse, die ihre besten Zeiten längst hinter sich haben. Kritikpunkte wie diese gab es am Montag bei der Kreistagssitzung auf Gut Wienebüttel gleich haufenweise.

Manch einem Abgeordneten reicht es mit den KVG-Verkehrsbetrieben: Wenn in knapp drei Jahren der Vertrag mit dem Landkreis ausläuft, könne mal jemand anders ran, ließ zum Beispiel Detlev Schulz-Hendel, Verkehrsexperte der Grünen, verlauten: „Wir müssen auch mal mutig sein und neue Wege gehen.“

Neue Wege schlägt der Landkreis auch in Sachen Kommunalwahlen ein: Ab 2021 gibt es nur noch fünf statt wie bisher sieben Wahlbereiche. Warum das bei den kleinen Parteien weniger gut ankommt, wie der Kreistag in Sachen „Lüneburg-Vertrag“ votierte und mehr zum Dauerthema Nahverkehr, lesen Sie in der Lünepost vom 18. November 2020.