Bardowick/Wardenburg. Für die Faustball-Frauen und -Männer des TSV Bardowick ist die Saison seit zwei Wochen durch. Dem Bardowicker Till Oldenbostel steht das Highlight jedoch erst noch noch bevor.

Der TSV-Faustballer lebt seit einigen Jahren in Oldenburg und steht als Trainer bei Frauen-Bundesligist SV Moslesfehn an der Linie. Sein Verein empfängt am Samstag und Sonntag, 9./10. März, die besten Mannschaften des Landes zur Deutschen Meisterschaft.

Auch wenn die Moslesfehner Frauen nach ihrem fünften Platz in der 1. Bundesliga Nord nur über den Ausrichterfreiplatz qualifiziert sind und somit als Außenseiter in die DM gehen, hat sich das Team einiges vorgenommen: „Unser Ziel ist es, am Sonntag noch zu spielen, also bei den Halbfinals dabei zu sein“, erzählt Oldenbostel und ergänzt: „Auch wenn wir dafür am Samstag einen echten Sahnetag bräuchten.“ Damit man in den Vorrundenspielen gegen den Staffelsieger der Bundesliga Nord, TV Brettorf, und Titelverteidiger TSV Dennach aus Baden-Württemberg überhaupt eine Chance hat, wird in den verbleibenden Tagen noch intensiver trainiert. „Wir arbeiten mehr an den Feinheiten und versuchen, uns noch intensiver als sonst auf die Gegner einzustellen“, berichtet der SVM-Trainer.

Am vorigen Wochenende stand noch einmal eine Zusatzeinheit auf dem Programm. „Ich möchte, dass sich die Frauen richtig fokussieren und nichts anderes als Faustball im Kopf haben“, meint Oldenbostel.

Aus den organisatorischen Vorbereitungen für die Meisterschaft haben sich seine Spielerinnen mittlerweile zurückgezogen – die letzten Tage vor dem Turnier sollen sie sich auf ihr Spiel konzentrieren. „Wir freuen uns extrem auf die Fans. In der Halle ist die Stimmung immer noch intensiver als bei einer Feld-DM“, erzählt der Coach, für den Dennach der Topfavorit ist.