Öl-Alarm im Lauenburger Hafen

Um eine weitere Verbreitung des 5000 qm großen Ölfilmes im Lauenburger Hafen zu verhindern, zog die Feuerwehr mit Unterstützung der Hitzler-Werft lange Ölsperren. Foto: tja/nh

Lauenburg. Samstagmittag wurde die Lauenburger Feuerwehr an die Elbe gerufen: „Beim Eintreffen war etwa eine Fläche von 5000 qm mit einem Ölfilm benetzt“, erklärt Einsatzleiter Lars Heuer.

Um eine Ausbreitung zu vermeiden, wurden Ölsperren ins Wasser gebracht. Die langen Schwimmkörper wurden mit einem Rettungsboot über die gesamte Breite der Lauenburger Hafeneinfahrt – im Bereich der Zufahrt zum Elbe-Lübeck-Kanal – gezogen. Unterstützt wurden sie von zwei Arbeitsbooten der Hitzler-Werft.

Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden, währenddessen musste die Schifffahrt in diesem Bereich eingestellt werden.

Der Verursacher des Ölfilms ist bislang nicht bekannt. Mario Stengel von der Wasserschutzpolizei Scharnebeck sagte zur Landeszeitung: „Vorsorglich haben wir eine Probe der Verunreinigung genommen.“ Vermutlich handele es sich dabei um Diesel.