Polizeipräsident Kruse in Ruhestand versetzt

Seit 2015 im Amt: Jetzt ist Schluss für Lüneburgs Polizei-Präsidenten Robert Kruse. Wie das niedersächsische Innenministerium mitteilte, geht er sofort in einstweiligen Ruhestand. Foto: Polizei

Lüneburg. Großes Stühlerücken in Niedersachsen: Am Dienstag, 18. Dezember, stimmte das Kabinett mehreren Vorschlägen von Innenminister Boris Pistorius zu, hochrangige Posten neu zu besetzen.

Eine Entscheidung: Der bisherige stellvertretende Präsident des Landeskriminalamts (LKA), Thomas Ring, wird mit sofortiger Wirkung neuer Präsident der Polizeidirektion Lüneburg.

Damit beerbt er Robert Kruse, der das Amt seit 2015 innehatte und von Minister Pistorius in den einstweiligen Ruhestand versetzt worden ist.

Zu den Gründen für das Aus des 59-jährigen Kriminalbeamten hielt sich das Ministerium bis Redaktionsschluss bedeckt. „Die Versetzung von Robert Kruse in den einstweiligen Ruhestand steht in keinem Zusammenhang mit der Arbeit der Ermittlungsgruppe Göhrde“, entgegnet Mathias Fossenberger, Sprecher der Polizeidirektion, anderslautenden Medienberichten.

Kruse verabschiedete sich gleich am Dienstag im kleinen Rahmen von seinen Lüneburger Mitarbeitern.