Radfahren liegt voll im Trend – nicht erst seit Corona. Es ist gesund, es schont die Umwelt, es erspart die Parkplatzsuche und nicht zuletzt: Es macht Spaß! Seit außerdem die E-Bikes die Straßen erobern, boomt das Radeln noch viel mehr.

Am Donnerstag, 3. Juni, ist Weltfahrradtag. Er wurde 1998 eingeführt, um auf die zunehmende Belastung durch den Autoverkehr hinzuweisen – das könnte kaum aktueller sein. Das Rad soll mehr in den Fokus des täglichen Gebrauchs gerückt werden.
Auch die Hansestadt bleibt nicht tatenlos. Erklärtes Ziel ist es, Lüneburg zur fahrradfreundlichen Stadt zu machen. Dass man davon laut Meinung vieler Kritiker noch weit entfernt ist, hindert die Hansestadt nicht daran, sich auf den Weg zu machen. Das Ziel: 30 Prozent Radverkehrsanteil. Mehr als 40 Euro pro Einwohner sollen dafür alleine 2021/22 in die Infrastruktur gesteckt werden. Und auch im Kreis soll ein Radwegeverkehrskonzept für mehr und sicherere Wege sorgen.

Einen sichtbaren Schritt nach vorne machte Lüneburg am Dienstag: Am Klinikum, einer der neuen Stationen des Stadtrads, stellte sie die neue Generation der Leihräder vor. Und die kann sich sehen lassen: Bereits am Dienstag wurden die alten 65 Räder ausgetauscht, rund 40 weitere kamen dazu, die u. a. in den neuen Stationen Uni-Zentralgebäude, Klinikum und Salü aufgestellt wurden. Die komfortableren Räder stellt als Dienstleister die Deutsche Bahn. Ihr Vertrag läuft weitere viereinhalb Jahre mit Option auf noch einmal dreieinhalb Jahre. Rund 300.000 Euro zahlt die Stadt jährlich dafür, davon gehen allerdings die Beiträge von beteiligten Unternehmen und Gemeinden ab.

Mehr zu den guten Rad-News aus der Region lesen Sie in der Lünepost vom 2. Juni 2021.