Retter stecken
im Stau

Wer kennt sie nicht, die Schrecksekunde, wenn im Rückspiegel plötzlich ein Fahrzeug mit Blaulicht erscheint? In Sekundenschnelle muss der Fahrer entscheiden, wohin er ausweichen kann, ohne andere zu gefährden.

Doch wie sieht das aus der Sicht der Fahrer von Rettungsfahrzeugen aus? „Wir haben ja einen besseren Überblick, da wir weiter oben sitzen“, sagt ASB-Rettungsdienstleiter Frank Maruhn, „genau aus diesem Grund sind bei uns sogar die Notarztwagen Busse.“

Aber es bedarf natürlich viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl, um ein großes Rettungsfahrzeug unfallfrei und trotzdem zügig durch eine enge Stadt wie Lüneburg zu bewegen.

Wie sich Autofahrer richtig verhalten, erklärt Bernd Rauh von der Fahrschule XXL. „Nicht in Panik verfallen“ ist sein erster Rat. Und sich mit den Regeln auskennen – zum Beispiel, dass man bei Rot durchaus in die Kreuzung einfahren darf, wenn ein Rettungswagen mit Blaulicht kommt.

Mehr Tipps gibt’s in der Lünepost vom 24./25. August 2013.