Scharf bleibt Bürgermeister

Entschuldigung: Mit einer dreiseitigen Erklärung entschuldigte sich der Bürgermeister für seine verbalen Entgleisungen. „Zu spät“, fanden viele. Foto: sst

Lüneburg. Er hat hoch gepokert und hat am Ende doch nicht so richtig gewonnen: Der Abberufungsantrag gegen Lüneburgs Bürgermeister Dr. Gerhard Scharf nach dessen umstrittenen Äußerungen im Video eines rechten Bloggers bekam am Donnerstag, 1. Februar, im Lüneburger Stadtrat nicht die erforderliche Mehrheit.

17 der 37 anwesenden Ratsmitglieder wollten Scharf aus dem Amt wählen, 20 stimmten für den 78-Jährigen.

So richtig zufrieden war nach der Abstimmung keiner. Einige, wie die FDP-Frau Birte Schellmann, wollten Scharf ob seiner Verdienste wohl nicht aus dem Amt wählen, sie flehten ihn regelrecht an, selbst zurückzutreten. Vergeblich.

Bis zu seinem 80. Geburtstag will Scharf das Amt des Bürgermeisters noch ausüben. Seinen nächsten offiziellen Termin hat er schon in der kommenden Woche.

Mehr dazu steht in der LÜNEPOST vom 3./4. Februar 2018.