Scherzen ohne Schmerzen …

Polizei mahnt vor Halloween: Streiche bitte nicht übertreiben! Foto: sst

Lüneburg. Für die einen ist der morgige Reforma­tionstag ein Gedenktag an Martin Luther, der vor 502 Jahren seine legendären Thesen in Wittenberg an die Schlosskirche nagelte. Für andere ist es schlicht ein arbeitsfreier Tag.

Für viele ist am 31. Oktober aber auch Halloween. Mit schaurigen Kostümen und furchteinflößender Gesichtsbemalung folgen auch in Deutschland immer mehr Menschen dem Gruseltrend aus den USA. Kinder ziehen durch die Straßen, fordern an den Haustüren „Süßes“. Bekommen sie nichts, gibt es „Saures“ in Form von kleinen Streichen.

Doch weil die Polizei in den vergangenen Jahren immer wieder mit übertriebenen Halloween-Scherzen zu tun hatte, warnt Sprecher Kai Richter: „Nicht alles, was Geistern Spaß macht, ist auch erlaubt!“ So könnten Streiche schnell ein juristisches Nachspiel haben. Das Bewerfen von Häusern mit Eiern gelte genauso als Sachbeschädigung, wie das Herausreißen von Pflanzen oder das Beschmieren von Autos. Und weil Hexen und Monster unter 14 Jahren noch nicht strafmündig sind, könnten deren Eltern verantwortlich gemacht werden. Richter: „Die Polizei wird in der Halloween-Nacht vermehrt unterwegs sein und dem Treiben Einhalt gebieten.“