Schnecken in der Schule

schicke schnecken: Vincent (v. l.), Viktoria, Sophia, Henry und Lia freuen sich über den schleimigen Besuch in ihrer Klasse. Foto: jeb

Amelinghausen. Sie sind schleimig, verfressen und lassen sich nur blicken, wenn ihnen der Fühler danach steht. Fünf Achatschnecken (Achatina immaculata) aus dem Umweltbildungszentrum der Hansestadt Lüneburg (Schubz) machen gerade „Urlaub“ in der Grundschule Amelinghausen.

Die Zweitklässler haben drei Wochen lang die Aufgabe, sich um ihre schleimigen Klassenkameraden zu kümmern. Dazu zählt die Fütterung mit Salat und Gemüse sowie die tägliche Reinigung des Terrariums. Die Kinder lernen aber auch, wie wichtig es ist, die Weichtiere mit dem richtigen Fingerspitzengefühl zu behandeln. Durch Experimente erfahren sie außerdem mehr über die Bewegungen und Sinneswahrnehmungen der Achatschnecken.

„Es ist spannend zu sehen, wie manche Kinder ihren Ekel überwinden und die Schnecken dann doch anfassen“, erzählt Klassenlehrerin Ellen Kaiser-Lobach. Witziger Zufall: Die Klasse trägt den Spitznamen „Schneckenklasse“. „Das passt“, fand die Lehrerin und freut sich, dass die Kinder so engagiert dabei sind.

Mehr zu den Erlebnissen der Schneckenklasse mit den Schnecken lesen Sie in der Lünepost vom 14. Juli 2021.