SEPA:
die neuen Kontonummern

Ab 1. Februar 2014 wird SEPA eingeführt – ein neues Zahlungssystem, das einheitlich in ganz Europa gilt. Der Vorteil: Wer etwa seinen Rotwein direkt beim italienischen Winzer bestellt, kann die Rechnungen nun einfach per Lastschrift begleichen.

Für den Privatkonteninhaber bedeutet SEPA außerdem, dass er sich eine neue, 22-stellige Kontonummer – die heißt dann IBAN – und eine neue Bankleitzahl (BIC) merken muss. Viel einschneidender sind die Veränderungen für Firmen und Vereine, die Zahlungen bzw. Mitgliedsbeiträge per Lastschrift einziehen. „Wir haben mindestens doppelten Aufwand, aber keine Vorteile“, ärgert sich z. B. MTVGeschäftsführer Jörn Lucas.

Bankexperten raten Betrieben und Vereinen dringend, spätestens jetzt mit der Umstellung zu beginnen – sonst könnten sie nächstes Jahr im Februar in echte Zahlungsschwierigkeiten geraten. Denn ab dem 1. Februar ist das alte System komplett außer Betrieb.

Mehr Infos zu SEPA gibt’s in der Lünepost vom 31. August/1. September 2013.