Mienenbüttel. Die meisten Bilder sind so schrecklich, dass man sie hier gar nicht zeigen kann: Unter schlimmsten Umständen lebten Hunderte Affen, Hunde und Katzen jahrelang hinter den Mauern eines Tierversuchslabors in Mienenbüttel im Nachbarkreis Harburg. Monate, nachdem ein Tierschutzaktivist im Herbst die Missstände öffentlich gemacht hat, passiert jetzt endlich etwas. Seit dieser Woche ist es der Firma verboten, Tiere im Labor zu halten. Binnen 14 Tagen müssen alle Vierbeiner raus.

Am Freitag waren noch 96 junge Beagle in den Zwingern untergebracht, für die dringend Unterkünfte gesucht wurden. Auch das Lüneburger Tierheim hatte seine Unterstützung zugesagt. Acht Hunde wollte man hier aufnehmen. Alles war vorbereitet, als das Labor plötzlich einen Rückzieher machte.

Warum Tierheim-Chefin Frauke Girus-Nowoczyn ihr Team nicht losschicken konnte, was mit den Katzen, Hunden und Affen aus dem Skandal-Labor passiert, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Lünepost vom 25. Januar.