Wie ist es eigentlich, nichts sehen zu können? Wenn man blind oder stark sehbehindert ist? Wie können Menschen, die nicht richtig gucken können, eigentlich lesen und schreiben? Oder wie mit den richtigen Münzen und Scheinen bezahlen? Das konnten Drittklässler der Grundschule Kreideberg jetzt mit Hilfe eines neuen Projekts des Lüneburger Blinden- und Sehbehindertenverbands am eigenen Leib erfahren.

„Es ist das erste Mal, dass wir in eine Schule gehen und die Kinder an dieses Thema heranführen“, sagt Katrin Freyer vom Blinden- und Sehbehindertenverband. An vier Stationen konnten die rund 20 Mädchen und Jungen testen, etwa wie es ist, sich nur auf den Fühl- oder Riechsinn zu verlassen. Und wie es sich mit einer Sehbehinderung schreiben lässt. Sascha Paul vom Blindenverband erzählte den Drittklässlern aus seinem Alltag als Blinder.

Die Mädchen und Jungen sowie Klassenlehrerin Angela Malchow waren von dem Projekt mehr als angetan. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom 26. Oktober.