Landkreis. Alleine in Niedersachsen läuft bei 816 Windkraftanlagen in diesem Jahr die 20-jährige EEG-Förderung aus. Das bedeutet, dass viele dieser Anlagen nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können.

Doch was passiert mit den Kolossen? Sie bestehen nicht nur aus Stahl und Beton, die wiederverwertet werden können. Die Rotorblätter sind aus Glas- und Kohlefaserverbundstoffen hergestellt, und hier wird das Recyceln schwierig.

Die Lüneburger Firma „neowa“ hat sich genau darauf spezialisiert. Sie organisiert deutschlandweit den Rückbau der Windräder, und in einem Werk in Bremen verarbeitet sie die Rotorblätter zu wiederverwendbaren Spänen. „Im Landkreis Lüneburg waren wir noch nicht im Einsatz, das nächste war bis jetzt Uelzen“, erzählt Mika Lange von „neowa“, „das war allerdings eine Havarie.“

Wie der Abbau der riesigen Anlagen verläuft, erklärt der Fachmann in der aktuellen Lünepost vom 1. August.