Spurensuche im Ex-Haus des Mörders

Foto: be

Lüneburg. Mit einem Radlader, großen Containern und jeder Menge Werkzeug rückte in dieser Woche die Polizei am ehemaligen Wohnhaus von Kurt-Werner Wichmann an.

Im vergangenen September war dort unter der Garage die Leiche der fast 30 Jahre lang vermissten Birgit Meier gefunden worden. Bereits in den 90er Jahren hatte die Polizei auf dem Grundstück einen Ford Probe ausgegraben.

Jetzt gehen die Ermittler davon aus, dass sie im Haus und auf dem Grundstück noch mehr Spuren finden, mit denen sie Wichmann, der sich 1993 in einer Gefängniszelle das Leben nahm, weitere Bluttaten nachweisen können.

So soll er u. a. der Göhrde-Mörder sein.

Nun wurde mit Zustimmung der Besitzerin und der Mieter das Haus leergeräumt, ab dem
9. April sollen dann die Spezialisten der Polizei die Arbeit aufnehmen.