Staatsbesuch in Lüneburg

Kommt mit Staatskarosse: Lettland-Präsident Raimonds Vējonis besucht am Samstag Lüneburg. Foto: ltv

Lüneburg. Eine Motorrad-Eskorte der Polizei begleitet eine gepanzerte Luxuslimousine durch den Stadtverkehr – Szenen, wie man sie sonst nur aus Berlin oder Hamburg kennt, erleben die Lüneburger am kommenden Samstag, 23. Februar.

Bei Oberbürgermeister Ulrich Mädge im Rathaus hat sich Raimonds Vējonis, Präsident der Republik Lettland, angekündigt.

Der Aufenthalt in Lüneburg ist die dritte Station seines mehrtägigen Staatsbesuchs, bei dem Vējonis politische, aber auch wirtschaftliche und kulturelle Termine wahrnehmen wird. Der hohe Besuch aus Lettland macht OB Mädge stolz: „Es ist eine außerordentliche Ehre für unsere Hansestadt, wenn die drei Stationen eines Staatsbesuchs Berlin, Hamburg, Lüneburg heißen.“

Zu verdanken sei dies der über Jahrzehnte gewachsenen Verbindung zu den baltischen Staaten, die in der neuen Deutschbaltischen Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums eine besonders attraktive Ausprägung findet.

Die Termine in Lüneburg richten sich an einen geladenen Kreis. Trotzdem wird der Staatsbesuch für Passanten sicherlich zum Hingucker, etwa wenn die Letten-Limousine auf den Ochsenmarkt rollt.

Das Event bringt daher auch einige Verkehrsänderungen mit sich: Am Ochsenmarkt gilt ab Freitagmittag absolutes Halteverbot, Samstag ist auch Am Markt auf beiden Seiten das Halten verboten. Die Bardowicker Straße wird Samstag ab 9 Uhr ebenso gesperrt wie Rosenstraße und An den Brodbänken – wichtig vor allem für die Kunden vom Wochenmarkt.

Am Ostpreußen-Museum sind Samstag Ritter- und Gummastraße nur für Bewohner freigegeben und Am Berge zwischen Conventstraße und Bei der Abtspferdetränke gilt ein absolutes Parkverbot. Busse der KVG sind ebenfalls betroffen. Sie fahren während des Besuches (ca. 10.30 bis 12.30 Uhr) nicht durch die Bardowicker Straße, sondern steuern direkt den Reichenbachplatz an.