Lüneburg. „Wir könnten schon jetzt dagegen vorgehen und Besitzer von Schottergärten auffordern, die Steine zurückzubauen und die Flächen zu begrünen“, sagte Yvonne Hobro von der Lüneburger Bauverwaltung jetzt im Bauausschuss. Denn die wachsende Anzahl der (pflegeleichten) Gärten, in denen Kieselsteine die Grünflächen und Beete ersetzen, sind Umweltschützern wie Stadtplanern ein Dorn im Auge.

Ökologisch und klimatisch seien die sogenannten Schottergärten eine Katastrophe. „Die Steinflächen bieten nicht nur einen trostlosen Anblick, sie sind auch für die Tier- und Pflanzenwelt wertlos, verhindern eine flächige Versickerung von Wasser und heizen sich im Sommer auf.

Obwohl diese Gärten sogar gegen das Baurecht verstoßen, verzichtet man bei der Stadt auf Kontrollen. Stattdessen wird aufgeklärt. Wie die Stadt Lüneburg die Besitzer zum Umdenken bekommen möchte, lesen Sie in der aktuellen Lünepost vom 28. August.