Lüneburg. Wer ins Krankenhaus kommt, zum Beispiel weil er ein Bein gebrochen hat, weiß: Hier ist es unruhig, man wird öfter verlegt, das Team und der Bettnachbar wechseln ständig, der Tagesablauf ist anders als zu Hause. Das ist Gift für Demenzkranke und verwirrte Personen und kann ihren Zustand schnell verschlimmern. Deshalb wurde jetzt im Klinikum Lüneburg die Memory-Station eingerichtet.

„Demente Personen, die mit einer beliebigen Krankheit eingeliefert werden, finden hier feste Bezugspersonen und eine möglichst selten wechselnde Umgebung“, erläuterte Dr. Christian Maaser bei der Eröffnung der mit viel „Gedankenschmalz“ entwickelten Station am Freitagmittag das Konzept.

Nicht für jeden dementen Patienten wird es Platz auf der kleinen Zwölf-Betten-Station geben. „Wir möchten mit dem Team unsere Erfahrungen auch an die übrigen Abteilungen im Klinikum weitergeben“, plant deshalb Dr. Maaser.

Mehr zur neuen Memory-Station im Klinikum Lüneburg lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Lünepost vom 17. August.