„Hier feiern? Bitte mit Rücksicht!“ steht auf den Schildern, die ab der kommenden Woche an den Laternen im Lüneburger Wasserviertel hängen werden. Nach Lärmbeschwerden und Ausschreitungen war man in den vergangenen Jahren mit Verboten und dem Einsatz von Sicherheitskräften gegen das beliebte „Bridgen“ auf der Stintmarkt-Brücke vorgegangen.

In diesem Jahr versucht es das Lüneburger Ordnungsamt auf einem anderen Weg: „Wir setzen auf Gespräche und präventive Maßnahmen“, sagt Dennis Lautenschlag vom Ordnungsamt. In seiner Behörde hofft man nun, „dass Feiernde ihren Müll nicht zurücklassen, den Stint nicht als Toilette benutzen und dass sie die Nachtruhe einhalten.“

Über Ruhe ab 22 Uhr auch am kommenden Wochenende, wenn in der Hansestadt das Fest „Lüneburg feiert“ läuft, ärgern sich einige Wirte aus dem Wasserviertel. Sie wollten eigentlich Teil des Stadtfest-Nachfolgers sein und auf einer Bühne ebenfalls Livemusik anbieten. Doch das wurde ihnen nicht genehmigt.

Warum sich einige Wirt am Stintzurückgesetzt fühlen, lesen Sie in der Lünepost vom 11. Juni 2022.