Dahlenburg. Neu ist der Ärger um die Straßenausbaubeitragssatzung nicht. Immer wieder hagelt es Protest von Anwohnern, wenn ihre Straßen saniert werden und sie dafür aufkommen müssen – ganz aktuell auch im Flecken Dahlenburg.

Hier sollen in den nächsten Jahren über 30 Straßen saniert werden. Die Anwohner sollen bis zu 75 Prozent der Kosten tragen – da müssen einige von ihnen ganz schön tief in die Tasche greifen.

Doch das wollen sich die Dahlenburger nicht gefallen lassen. Jüngst hat sich die Bürgerinitiative „StraBS Dahlenburg“ gegründet, mit dem Ziel, die Straßenausbaubeitragssatzung im Flecken abzuschaffen. „Die ‚StraBS‘ ist ungerecht, asozial und inhuman. Sie schafft Ängste und sozia­le Härten“, heißt es in einem Wurfbrief.

„Sollte der Straßenausbau in der geplanten Form und mit dieser Finanzierung kommen, wird das einige Dahlenburger in den Ruin treiben“, befürchtet BI-Sprecher Wilfried Reiser. Was er, weitere Anwohner und Politiker sagen, steht in der LÜNEPOST vom 6. März