Lüneburg. Das erfolgreiche Event „Lüneburg feiert“ ist abgeschlossen – nun wären traditionell die Lüneburger Sülfmeistertage das nächste große Ereignis im hansestädtischen Veranstaltungskalender. Ob und wie diese jedoch stattfinden können, stand lange Zeit auf der Kippe. Corona, Energiekrise und die Inflation sorgten zunehmend für Unsicherheit bei Veranstalter Lüneburg Marketing GmbH.

Jetzt ist eine Entscheidung gefallen: Die Sülfmeistertage fallen auch im Jahr drei der Pandemie aus. „Nach Rücksprache mit allen Gesellschaftern und dem Aufsichtsrat hat sich die Lüneburg Marketing GmbH dazu entschieden, die Sülfmeistertage konzeptionell weiterzuentwickeln und das nächste Mal im Jahr 2023 als große Veranstaltung für Lüneburg und seine Gäste durchzuführen“, heißt es dazu in einer gemeinsamen Mitteilung von Stadt und Stadtmarketing, die am Dienstag die Redaktionen erreichte.

Neben den Unwägbarkeiten dieser Zeit haben auch Personalengpässe im Marketing zu der Entscheidung geführt: Der Veranstaltungszweig hat nur zwei statt früher fünf Mitarbeiter. So hat das Team bei den bisherigen Veranstaltungen des Jahres enorme Überstunden angesammelt. Und nun hat auch noch die Leiterin der Abteilung ihren Abgang angekündigt. Ein Lichtblick: Der Sülfmeister bleibt im Amt. Immerhin – mehr dazu in der aktuellen Lünepost am Mittwoch, 20. Juli.