Thema Arena: „Nichts sagen, nichts fragen“

Noch kein Block: Wie und ob die SVG-Fans überhaupt ihr Team in einer neuen Arena anfeuern können, ist weiter unklar. Foto: t&w

Lüneburg. Eigentlich sollte der Betreibervertrag für die neue Lüneburger Arena seit dieser Woche unterschrieben sein. Eigentlich sollten Gespräche mit dem künftigen Betreiber FKP Scorpio gelaufen sein. Eigentlich.

Doch beides ist immer noch nicht erfolgt. Zumindest soviel verriet Lüneburgs Landrat Manfred Nahrstedt bei der Kreistagssitzung am Montag, 26. Februar, in der Ritterakademie.

Ansonsten hielt er sich zum Thema Arena größtenteils bedeckt: Ein Gespräch mit SVG-Boss Andreas Bahlburg, dessen Bundesliga-Volleyballer zuletzt fehlende Trainingsmöglichkeiten in den Arena-Plänen bemängelten, habe es gegeben, sagte Nahrstedt.

Und Bahlburg habe ihm gegenüber geäußert: „Das Ergebnis war zielführend.“ Weitere Termine mit der SVG sollen folgen. Ein Termin mit Konzertveranstalter FKP Scorpio sei nun für die kommende Woche geplant.

An die Kreistagsmitglieder gerichtet, sagte der Landrat: „Ich bitte Sie, noch ein wenig die Füße stillzuhalten, bis die Gespräche mit Scorpio und der Gemeinde Gellersen erfolgt sind. Dann werden wir am 12. März im Kreisausschuss unsere Vorschläge machen. Wir probieren, das alles gut hinzubekommen.“

Weitere Fragen der Kreistagsmitglieder zur Verkehrsführung oder SVG-Trainingskosten blockte Nahrstedt weitgehend ab. Eine weitere Diskussion in der Öffentlichkeit und über die Presse sei nicht zielführend, betonte er mehrfach.

SPD-Mann Franz-Josef Kamp konnte eine neu aufkommende Fragestunde nicht verstehen: „Ich sehe die Chance dieser Halle bei 98 Prozent – aber mit jeder Fragestunde, die wir hier machen, geht sie weiter runter. Jetzt lasst uns doch mal die Füße stillhalten“, bat er seine Kreistagskollegen.