Tipps für Tiere bei dieser Hitze

Landkreis. Die Hitze macht nicht nur uns Mensch schwer zu schaffen. Auch unsere Haustiere leiden. Jetzt sind Bello, Mieze, Piepmatz, Karnickel und Co. auf unsere Hilfe angewiesen! Hier einige Tipps für tierisch kühle Plätze für im heimischen Umfeld.

  • Hund und Katze erlauben, dass sie sich kühle Plätze selbst aussuchen können.
  • Frühmorgens alle Fenster öffnen und nach dem Schließen Vorhänge zuziehen. Es lohnt sich, feuchte Tücher und Bettlaken an den Vorhängen zu befestigen. Die in kaltes Wasser getränkten Tücher sorgen für lang anhaltende Abkühlung.
  • Auch wenn Meerschweine und Kaninchen Wärme mögen. Bei diesen Ausnahmen-Temperaturen gehört ihr Gehege tagsüber nicht in den Garten, sondern in die kühle Wohnung oder in den Keller. Frische Luft sollten die kleinen Nagetierchen besser abends nach 18 Uhr für maximal zwei Stunden im Garten genießen dürfen. Auch hier sorgen feuchte Tücher, die man aufs Gehege-Dach legt, für Kühlung. Dankbar sind Kaninchen und Meerschweinchen, wenn man ihre Ohren immer wieder mal mit Wasser befeuchtet.
  • Diese Hitze-Tipps gelten auch für Wellensittich, Kanarienvogel oder Papagei. Hier wirkt das feuchte Handtuch auf der Voliere und verschafft den Tieren Linderung. Zusätzlich freuen sich Vögel auch auf ein kühles Bad oder lassen sich mit einer Sprühflasche abduschen. Der Raum, in dem sich der Vogel befindet, sollte halbdunkel und gut durchlüftet sein (kein Durchzug).
  • Tipp für Bello in der Natur: Spaziergänge mit Hund besser morgens und abends machen. Wenn der Hund zwischendurch mal „muss“, reicht ein kurzer Gang im Schatten, damit der Vierbeiner seine Notdurft verrichten kann.
  • Coole Tipps für die Katze: Um sich vor Überhitzung zu schützen, versuchen Katzen, sich übers Hecheln Kühlung zu verschaffen. Außerdem versuchen sie, jede unnötige Bewegung zu vermeiden. Ist es draußen heiß, wird Mieze träge und bewegt sich weniger. Bei Hitze sollten Katzen von 11 bis 18 Uhr – also in der Zeit, wo den Tieren die Sonne am stärksten auf den Pelz scheint – in der Wohnung bleiben. Nicht vergessen: Wasser hält den auch den tierischen Kreislauf in Schwung, deshalb sollte frisches Trinkwasser rund um die Uhr zugänglich sein.
  • Symptome bei Überhitzung: Das Tier hechelt stark (Maul weit aufgerissen), es speichelt, hat stark gerötete Schleimhäute, erhöhte Herzfrequenz und Unruhe. Egal ob Hund, Katze, Kaninchen oder Meeris – das Tier muss sofort raus aus der Sonne! Ansonsten kommen später Atemnot, zunehmende Erschöpfung, Muskelzittern, Gleichgewichtsstörungen und Erbrechen dazu. Der Hitzschlag endet mit Krämpfen in epileptischen Anfällen, Schock, Koma und führt bis zum Herztod. Ein Hitzschlag kann beim Hund schnell eintreten. Ab etwa 29 Grad Umgebungstemperatur bekommt das Tier zunehmend Probleme, seine Körpertemperatur durch Hecheln auf normalen 38,6 Grad zu halten. Jetzt muss der Hund (auch die Katze)unbedingt einen kühleren Platz finden Wenn dem Tier zu spät Kühlung ermöglicht wird, ist es schon ein Notfall und gehört schnellstmöglich in tierärztliche Hände!