Adendorf. „Dass Pascal Heitmann den HSV verlässt und sich einem anderen Verein anschließt, klingt erstmal so unwahrscheinlich, wie ein Wechsel von Thomas Müller von Bayern München zu Borussia Dortmund“, sagt Finn Sonntag und klingt dabei immer noch ungläubig.

Doch dem Sportchef von Eishockey-Regionalligist Adendorfer EC ist bei hochsommerlichen Temperaturen ein eiskalter Transfercoup gelungen: Er hat HSV-Topscorer Heitmann zum AEC gelotst.

„Heiti ist einer der besten Stürmer der Liga. Er ist pfeilschnell, versteht das Spiel und weiß, wo das Tor steht. Ihn für den AEC gewinnen zu können, ist schon vor der Saison ein Riesen­erfolg“, jubelt Sonntag.

Die Statistiken sprechen eine klare Sprache: In 198 Ligaspielen für Hamburg verzeichnete Pascal Heitmann 120 Tore und 177 Vorlagen. Eine Quote, die er auch in Adendorf erreichen will: „Wer mich kennt weiß, welche Ziele ich mit dem Team verfolge – und diese sind ganz klar, oben mitzuspielen“, sagt der 28-Jährige selbstbewusst. „Ich freue mich schon riesig auf die Megastimmung in Adendorf und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht! Wir wollen mit dem Team den geilen Fans so viele Siege wie möglich schenken.“

Eine Ansage, die die Heidschnucken-Fans sicher gerne hören werden.