„Trockenstress“ für Bauern und Gärtner

Besorgter Blick: Landwirt Stephan Hillmer aus Rettmer hat Angst um seine Ernte. Foto: sst

Landkreis. Es ist heiß. Es ist trocken. Und das seit Wochen. Was den „normalen“ Bürger immer mal wieder stöhnen lässt, ist für die Landwirte fast eine Frage der Existenz. Denn für eine derart lange Trockenperiode sind die meisten Bauern nicht ausgerüstet.

„Um alle Felder ausreichend bewässern zu können, müsste ich sieben bis acht Beregnungsanlagen haben“, sagt der Rettmeraner Landwirt Stephan Hillmer.

Er hat drei, was eigentlich auch schon nicht schlecht ist. Sie pumpen im Moment 24 Stunden lang Wasser aus dem eigenen Brunnen auf die Felder. „Voriges Jahr“, erinnert Hillmer sich, „habe ich genau einmal im Mai/Juni bewässert.“ Da haben die Landwirte mit zu viel Wasser zu kämpfen gehabt.

In der jetzigen Situation müssen sich Bauern wie Hillmer entscheiden, welche ihrer Felder sie beregnen. Hillmer wird in jedem Fall Einbußen erleiden.

„Wie groß sie werden, hängt davon ab, wie sich das Wetter in der nächsten Zeit entwickelt.“ Sollte es in dieser Woche nicht regnen, geht er davon aus, dass er auf einem seiner Felder nichts erntet.

Mehr dazu steht in der LÜNEPOST vom 13. Juni 2018.