Landkreis. Nach wie vor warten viele Menschen auf die ersten Flohmärkte nach der Corona-Zwangspause. Dabei sind die längst wieder erlaubt. Allerdings unter ganz bestimmten Voraussetzungen.

Wichtigstes Kriterium: Die Trödelmärkte müssen als „Spezialmärkte mit Eintrittsgeld oder mit gemeinnütziger Bestimmung unter freiem Himmel“ umgesetzt werden. Rechtlich gesehen handelt es sich bei Flohmärkten ohne Neuware, die zu mindestens 75 Prozent aus privaten Händlern bestehen, um Spezialmärkte. Das ist nicht das Problem.

Aber wären die Besucher bereit, plötzlich für ein bislang kostenloses Vergnügen Eintritt zu bezahlen? Und können Veranstalter die Auflagen überhaupt leisten? Sie sollen den Zutritt steuern und müssen gegebenenfalls das Gelände ringsum absperren. Warteschlangen am Eingang sollten vermieden werden, die gängigen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Das lässt Trödler Trauer tragen, wie sie in der LÜNEPOST vom 27. Juni berichten.