Lüneburg. Schick sieht sie ja aus, die neue Terrasse vor der vollverglasten Uni-Mensa auf dem Lüneburger Leuphana-Campus. Doch musste für das Holzplateau unbedingt Tropenholz verwendet werden? Da gehen die Meinungen weit auseinander.

Während man sich an der Leuphana, die in Sachen Nachhaltigkeit gerne Vorreiter ist, bewusst für die Verwendung der Hölzer entschieden hat, kann man es bei Greenpeace nicht fassen:

„Diese Baumarten wachsen unter anderem im Amazonas-Regenwald. Rückfragen bei Sachverständigen bestätigten uns, dass es sich dabei um ‚Problemhölzer‘ handelt, deren Herkunft und Lieferkette nicht nachvollziehbar sind“, kritisiert Thilo Clavin von Greenpeace Lüneburg.

Auf dem Campus kann man die Kritik nicht verstehen, schließlich habe man „ausschließlich FSC-zertifiziertes Holz verbaut“, wie Uni-Sprecher Henning Zühlsdorff betont.

Mehr dazu in der aktuellen LÜNEPOST-Ausgabe vom 19. Juni.