Tübingen macht‘s vor: Steuer für Wegwerf-Geschirr

Für die Tonne: Kaffeebecher oder Asia-Boxen sind ein Umwelt-Übel. Als erste Stadt will Tübingen das Wegwerf-Geschirr besteuern. Eine Idee auch für Lüneburg?

Lüneburg/Tübingen. In Sachen Müll will Tübingen jetzt das Übel an der Wurzel packen: Die 90.000-Einwohner-Stadt in Baden-Württemberg will, als erste deutsche Stadt überhaupt, eine Steuer auf Einwegverpackungen wie Kaffeebecher, Nudelboxen oder Pizzakartons einführen.

Wäre die Idee einer Einwegverpackungssteuer auch für das ähnlich große Lüneburg interessant? Oberbürgermeister Ulrich Mädge verfolgt den Vorstoß von seinem Tübinger Kollegen Boris Palmer mit Interesse. Heiko Meyer, Vorsitzender des Lüneburger City-Managments, hält die Einführung einer Steuer für den falschen Weg. Der Kaufmann hat andere Ideen, um den Müll zu reduzieren.

Mehr steht in der LÜNEPOST vom 9. Januar.